Bürgergemeinschaft begrüßt den Eutiner Lampenparcours

"Mit dem Aufbau der Musterlampenausstellung hat die Stadt Eutin, in enger Kooperation mit dem Beratungsbüro einen bemerkenswerten Beitrag zur Transparenz von öffentlichen Entscheidungen und Partizipation der Bevölkerung geleistet. Die Bürgergemeinschaft Eutin e.V. hofft, dass sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, insbesondere diejenigen, die meinen sonst zu wenig Gehör zu finden, sich bei dieser Aktion zu Wort melden", so Regine Jepp, Sprecherin der Bürgergemeinschaft Eutin e.V.

Die Vorstandsmitglieder des Vereins haben sich bereits seit Jahren intensiv mit dem Lampensammelsurium in Eutin auseinandergesetzt. Naturgemäß steht bei dieser Beurteilung nicht der Energieverbrauch sondern die gestalterische Einbindung der Leuchtobjekte in den jeweiligen Straßenraum im Vordergrund. Trotzdem freut sich der Verein, der sich seit über 30 Jahren um Fragen der Stadterhaltung und –gestaltung kümmert, dass durch die Initiative von Bündnis 90 / Die Grünen das Klimaschutzkonzept auf den Weg gebracht wurde und darüber nun die Möglichkeit besteht, den "Eutiner Lampenladen" ein wenig durchzuforsten und zu ordnen.

Für den Bereich der Innenstadtbereich und für Wohngebiete kommen von den vorgestellten Mustern in erster Linie die Modelle 1 "Laterne" und 9 "Pilzleuchte" infrage. Der direkte Abgleich beider zeigt, dass sie mit vergleichbarer Wattzahl und Lichtausbeute antreten. Allerdings ist bei einer Entscheidung auch zu berücksichtigen, dass die Lampe 9 als Einzelexemplar 240 Euro teurer ist als Lampe 1.

Grundsätzlich wäre es gut, noch einmal Lampe 1 in engem Zusammenhang zum Modell "Krefeld", mit dem im Stadtgebiet bereits begonnen wurde Wohnstraßen zu bestücken, zu sehen.

An dieser Stelle stellt sich die Frage, inwieweit es beabsichtigt, technisch möglich oder wünschenswert ist, die bereits bestehenden neuen Lampen ebenfalls auf LED-Technik umzurüsten.

Grundsätzlich würden die Lampen 1 "Laterne" bzw. die Lampe 9 "Pilzleuchte" die Zustimmung der Bürgergemeinschaft Eutin e.V. finden.

Die Vielfalt der sogenannten Funktionsleuchten ist beeindruckend. Hier ist der Vergleich deutlich erschwert, da die technischen Daten der Lampen nicht übereinstimmen.

In diesem Bereich wären Twin (4), Stela (5) und Libra (11) aus Vereinssicht akzeptabel; sollte die Stadt Eutin ernsthaft die Lampe Saphir (10) in die engere Wahl nehmen, so hält die Bürgergemeinschaft Eutin eine weitere Diskussion über gestalterische Fragen der Lichtleistungen für wünschenswert.  

Abschließend merkt der Verein an, dass die Auswahl der zukünftigen favorisierten Lampen zwingend eine konzeptionelle Auseinandersetzung mit der Frage, welcher Lampentyp an welchem Standort stehen sollte, voraussetzt. Die politischen Gremien der Stadt müssen sich zu der Frage positionieren, welche Bereiche des Stadtgebietes als "Innenstadt bzw. Wohngebiet" und welche Teile als "Außenbezirk bzw. Ausfallstraße" definiert werden sollen. Diese Festlegung beinhaltet dann weiterhin eine Auseinandersetzung mit der Frage, in welchen Abständen die Lampen positioniert werden, bzw. mit welchen Wattzahlen die Lampen ausgerüstet werden müssen.

 

 

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